• Klasse 5b
    Die neue Klasse 5b mit ihren Klassenlehrern Nicole Berger und Markus Pörtner
  • Klasse 5a
    Die neue Klasse 5a mit ihren Klassenlehrern Helga Stegemann und Marc Außendorf

Entlassung 2016

jule und calvinAm 17. Juni wurden 54 Schülerinnen und Schüler aus der 9. Klasse der Hauptschule und der 10. Klassen der Haupt- und der Realschule entlassen. Nach einem Gottesdienst in der St. Vitus-Kirche bekamen sie im Atrium ihre Abschlusszeugnisse überreicht. Die Jahrgangsbesten wurden mit einem mit ihrem Namen gravierten Kugelschreiber ausgezeichnet. Auf den folgenden Seiten finden Sie die Fotos der Abschlussklassen  und der engagierten Schülerinnen und Schüler an der FDS-Freren.

Auch die Schülersprecher Jule Herrmann und Calvin Buitenhuis richten sich mit Dankesworten an die Lehrer und Eltern.

 

jahrgangsbestenDie Jahrgangsbesten wurden ausgezeichnet: Sina Barkmann, Marina Wehkamp, Danny Adam, Niklas Thy, Jehona Behrami und Sebastian Schlütken (nicht auf dem Foto)

SONY DSCKlasse 9a HS mit Klassenlehrer Heiner Rohoff

SONY DSCKlasse 10a HS mit Klassenlehrerin Gudrun Nicolaus

SONY DSCKlasse 10a RS mit Klassenlehrerin Judith Prein

 

SONY DSCKlasse 10b RS mit Klassenlehrer Wladimir Gillert

schülerlotsenAls Schulsanitäter engagierten sich folgende Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 10: Carmen Holtkamp, Marina Schnieders, Marta Herhold, Marina Wehkamp, Theresa Wobbe, Violetta Frajdenberger, Sina Barkmann, Dana Argun, Daniel Hackmann, Maresa Schulte, Melanie Snaadt, Jule Herrmann, Chiara Spieß, Johannes Gebbe (betreuender Lehrer)

buslotsenAls Buslotsen engagierten sich: Marina Wehkamp, Sina Barkmann, Niklas Thy, Sarafina Röckener, Laura Stall, Theresa Wobbe, Melanie Snaadt, Chiara Spieß, Ruth Köllen (betreuende Schulsozialarbeiterin)

schülerlotsen1Als Schülerlotsen zeigten sich Carmen Holtkamp und Jule Herrmann aktiv.

streitschlichterAls Streitschlichter engagierten sich Sarafina Röckener, Sina Barkmann und Theresa Wobbe.

Mensa-System

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Auszeichnung

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Elaha und Arefeh erzählen ihre Geschichte

Seit ca. 6 Monaten gehören  Flüchtlinge in das Schulbild elaha und arefeh
der Franziskus-Demann-Schule in Freren.

Mittlerweile lernen 16 neue Mitschülerinnen und Mitschüler die deutsche Sprache. Elaha und Arefah sind 2 von ihnen, die den Sprung von der Sprachlernklasse in die Oberschulklassen bereits geschafft haben. Seit Anfang April besuchen 5 unbegleitete Jugendliche,  einer in der Deula untergebrachten Wohngruppe, die Sprachlernklasse. Weitere 9 junge Flüchtlinge aus der Samtgemeinde werden an der Oberschule Freren sprachlich gefördert.  Viele neue und fremde Gesichter auf dem Schulhof…

Zeit für einen Austausch mit den Neuankömmligen. Die Schülerinnen Dana Jonkeren, Nicole Friedrich, „Bundesfreiwilligendiesnstlerin“ Isabell Wibben und die Schulsozialarbeiterin Ruth Köllen entwickelten ein Infostunde,  an der alle Klassen teilnahmen,  zum Kennenlernen der fremden Kulturen. Nach einem Film über Syrien vor und nach dem Krieg und Interviews mit unseren „alten“ Schülern, stellten sich Elaha und Arefeh den Fragen der Zuhörer. Elaha berichtete über ihre 40 tägige Flucht aus Afghanistan, mit den nötigsten Kleidungsstücken und etwas zum Trinken im Gepäck. Sie berichtete, dass sie und ihre Familie über eine Woche draußen im Freien schlafen mussten. Auf der Flucht haben sie die Eltern und Schwestern ihrer zwei  Cousins aus den Augen  „verloren“. Lange wussten sie nicht, was mit ihnen geschehen war. Doch vor zwei Wochen gab es endlich das erste Lebenszeichen von ihnen, sie waren nach Afghanistan zurückgeschickt worden. Zum Schulalltag im Afghanistan befragt, erklärte Elaha, dass in ihrer Schule keine Tische und Stühle gebe, gelernt wurde auf dem Boden sitzend. Von 9.00 bis 14.00 h sei in ihrer Heimat unterrichtet worden und das ohne eine Pause, wie wir sie kennen.

Arefeh berichtete, wie ihr Vater in Afghanistan von den Taliban misshandelt worden ist und sie in den Iran fliehen mussten.  

Ramin aus Afghanistan meldete sich zu Wort.  Er hatte vor einer Woche von seinem Vater aus der Heimat erfahren, wie Taliban in seiner Heimatstadt von Tür zu Tür zogen, um junge Menschen für ihre Kämpfe zu rekrutieren.  In Schlachten mit der afghanischen Armee verloren die Taliban 400 Kämpfer. Auch Ramins Bruder  sollte in den Reihen der Taliban kämpfen, aber sein Vater gab ihnen Geld und konnte seinen Sohn  so vor den Terroristen  freikaufen.

Elaha, Arefeh und Ramin kann man ihre grauenvollen Erfahrungen nicht ansehen, doch ihre Erzählungen beindruckten und schockierten die Oberschüler aus Freren zugleich. Fassungslosigkeit herrschte als Elaha schilderte, wie auf dem Weg zur Schule hinter ihr eine Bombe explodierte und ein Mann auf sie geschleudert wurde. Beide wurden zu Boden gedrückt und beide blieben fast unverletzt. Leider verloren andere Menschen bei diesem Anschlag  ihr Leben. Das unvorstellbare Leid im Leben der drei  afghanischen Jugendlichen, löste großes Mitgefühl bei  den zuhörenden Jugendlichen aus.

Aber die  Augen von Elaha, Arefeh und Ramin leuchten  voller Hoffnung. Vergessen ist längst noch nicht alles Erlebte, aber sie freuen sich darüber in einem sicheren Land zu sein und ganz besonders darüber, dass sie die Schule besuchen und lernen dürfen.

FRANKREICHAUSTAUSCH 2016

FDS-Schüler vom 19.05.2016 – 25.05.2016 in Tournon

Wir haben uns sehr auf unseren Gegenbesuch in Tournon gefreut. Am frühen Morgen des 19.05. starteten wir gegen sieben Uhr. Zunächst fuhren wir zur Oberschule Salzbergen, um dort die anderen Austauschschüler mit ihren beiden Lehrerinnen abzuholen.
Nach einer sehr langen Busfahrt kamen wir schließlich müde, aber glücklich gegen halb Elf abends in Tournon an. Dort wurden wir herzlich von unseren Austauschfamilien begrüßt und müde ging es dann ins neue „Zuhause“.

Am nächsten Tag wurden wir in der Schule St. Louis von den beiden Schulleiterinnen begrüßt, um anschließend gemeinsam zu frühstücken. Danach gingen die Schüler aus Freren in die Schule Notre Dame und wir lernten zunächst die Schule bei einer Besichtigung kennen. Anschließend stand für uns Unterricht auf dem Plan. So nahmen wir am Englisch- und Musikunterricht teil, um uns anschließend den Deutschunterricht einer 6. Klasse anzuschauen. Die französischen Schüler waren sehr neugierig und wollten viel über unsere Schule und den Schulalltag wissen.DSC03884

Mittags sind wir dann alle gemeinsam in die Mensa gegangen. Nach dem Essen gingen wir deutschen Schüler mit Frau Heckmann und Herrn Pörtner sowie einer französischen Lehrerin spazieren. Nachdem wir dann mit unseren Austauschschülern nach Hause fuhren, hatten wir etwa zwei Stunden Zeit, um etwas zu essen und uns für den Bürgermeisterempfang und die anschließende Party, auf der wir viel Spaß hatten, fertig zu machen. Um zehn Uhr ging dann ein sehr schöner Tag zu Ende.

Am Wochenende trafen wir uns zunächst zum Grillen bei Marceau, dem Austauschschüler von Timo. Nach dem Essen sind wir gemeinsam nach Valence, einer Nachbarstadt von Tournon, gefahren. Dort gab es schöne Geschäfte zum Shoppen und einen großen Park zum Ausruhen. Abends haben wir dann alle gemeinsam Pizza gegessen.
Auch am Sonntagnachmittag haben wir alle etwas gemeinsam unternommen. So waren wir am Fluss Le Doux, der die Rhône schneidet. Dort haben wir gepicknickt und die Füße ins Wasser gehalten. Den Abend haben wir bei Mattis, dem Austauschschüler von Tom, verbracht. Michelle hatte ein besonders schönes Erlebnis am Wochenende: Sie war mit ihrer Austauschschülerin am Mittelmeer und hat uns schöne Foto davon gezeigt.

Am Montag stand der nächste Ausflug auf dem Programm, denn wir fuhren zu der Grotte Chauvet. Die 1994 entdeckte Höhle gehört zu den weltweit bedeutendsten archälogischen Fundplätzen mit Höhlenmalereien. Während einer Führung wurden uns die Malereien näher erläutert und wir erfuhren viel über die Geschichte. Auf dem Rückweg sind wir dann mehrmals angehalten, um Fotos von der schönen Landschaft, wie beispielsweise der Pont d´Arc zu machen.

Für uns stand am nächsten Tag ein Ausflug in die Millionenstadt Lyon an. Zunächst erkundeten wir die Kathedrale und besichtigten die für Lyons Innenstadt typischen Traboules. Anschließend hatten wir die Möglichkeit, in kleinen Gruppen die Stadt zu erkunden. Viele nutzten auch diese Möglichkeit, Geschenke zu kaufen.
Am Mittwoch startete gegen sieben Uhr die Rückfahrt. Am späten Abend gegen 22:30 Uhr kamen wir müde, aber mit vielen neuen Erfahrungen und Eindrücken in Freren an.

Der Schüleraustausch hat uns sehr gut gefallen und wir werden noch lange diese schöne Zeit in Erinnerung behalten.

Die Austauschschüler der 8. Klassen.

 

FDS-Schulteam überrascht bei “Jugend trainiert für Olympia“

Erst zum zweiten Mal überhaupt ging ein Team unserer Schule im Bereich Leichtathletik bei Jugend trainiert für Olympia an den Start. Unter der Anleitung von Herrn Außendorf und Herrn Gaida-Runde wurde in den letzten Wochen fleißig trainiert. Doch in Papenburg, wo die besten Schulen aus dem gesamten Emsland und der Grafschaft Bentheim an den Start gingen, war einiges anders als hier in Freren vor Ort. Für jeden Wettkampf gab es Kampfrichter, die Zeiten beim Sprint wurden elektronisch gemessen, die Starterpistole ersetzte die Starterklappe und jeder Schüler erhielt eine eigene Startnummer. Für die Teams der anderen Schulen gingen auch Sportler an den Start, die dem Leichtathletikkader des Emslandes angehören.

So waren unsere Schüler zunächst leicht nervös, was sich dann auch im ersten Wettkampf des Tages zeigte. Die 4 x 75 m – Staffel der Mädchen wurde wegen eines Wechselfehlers disqualifiziert, der fantastische 4. Platz in diesem Lauf wurde uns aberkannt. Nach diesem Missgeschick ging ein gewaltiger Ruck durch das Team und viele Schüler erzielten persönliche Bestleistungen. Im Verlauf des Wettkampfes, der fast 6 Stunden dauerte, wurde einigen Athleten alles abverlangt.

Höhepunkt des Tages war für unser Team dann der abschließende Hochsprungwettbewerb, in dem Lisa Sobocienski mit übersprungenen 1,44 m die gleiche Höhe schaffte wie zwei andere Mädchen. Da sie aber einen Fehlversuch mehr hatte als die beiden anderen Mädchen, erreichte sie den hervorragenden 2. Platz.

Sogar noch einen Tick besser machte es Nico Lackmann, der den zweistündigen Hochsprungwettbewerb bei den Jungen mit der persönlichen Bestleistung von 1,56 m unter dem Jubel des gesamten Teams für sich entschied. Damit sorgte er für eine Premiere, denn niemals zuvor hatte unsere Schule beim Bezirksentscheid einen Sieger bei Jugend trainiert für Olympia stellen können.

Bei der abschließenden Siegerehrung belegte unser Mädchenteam den 7. Platz, die Jungen platzierten sich völlig überraschend auf Platz 4. Mit der erreichten Punktzahl von 7900 Punkten fehlte ihnen gar nur 7 Punkte auf Platz 3. Mit einer solchen Platzierung hatte vor Beginn des Wettbewerbs kein Mensch gerechnet.

Zum erfolgreichen Schulteam gehörten folgende Mädchen und Jungen unserer Schule:

         Mädchen                                                  Jungen

– Annette Schwarz 7 a                               – Timo Kohne 8 a

– Stacy Schulz 7 b                                     – Jonas Köbbemann 8 a

– Olivia Stein 7 b                                        – Mohammed Wali 8 b

– Jacqueline Grave 7 b                              – Maxim Sterzer 8 b

– Suzanna Sohacka 7 b                             – Nico Lackmann 8 b

– Antonia Wecks 7 b                                  – Moritz Thelen 9 a

– Michelle Hoffhaus 8 b                             – Ole Börsch 9 a

– Lisa Sobocienski 8 b                               – Matthis Thünemann 9 a               

– Mara Revermann 9 b                              – Hendrik Roling 9 b

 

Beachvolleyball-Lehrgang in Freren

Vom 13.05.2016 bis zum 22.05.2016 befanden sich vier Jungen in Freren, die unter der Leitung von Herrn Bernhard Düsing einen Lehrgang im Beachvolleyball durchführten.

Zu Beginn des Lehrgangs hatten sie ein hartes Negativ-Training, das heißt: keine Anerkennung von Herrn Düsing für ihre Leistung. Was sich im ersten Moment gemein anhört, soll ihre Willensstärke verbessern, sodass sie nicht so schnell ans Aufgeben denken. Und das ist gut, denn die vier haben ein großes Ziel vor Augen: Sie wollen es in die deutsche Nationalmannschaft schaffen und bei der EM mitwirken.

Um dies zu erreichen half Herr Düsing, der schon den deutschen Meister und Europa-Vizemeister im Pokalsieger-Wettbewerb SV Bayer-Wuppertal trainierte, so gut er kann. Dazu standen die vier, von denen zwei gerade ihr Abitur machen und zwei noch in der 10. Klasse sind,  jeden Morgen um 8 Uhr auf und machten Sport zur Aktivierung – erst danach gab es Frühstück.

Nach dem Frühstück ging es weiter mit drei Einheiten in denen sie ihre Technik ausbessern, wobei sie nur wenige Pausen hatten. Zudem spielten sie schon mit der Frauenvolleyballmannschaft der SG Freren, haben einen Triathlon am Saller See gemacht und mussten auf Fahrrädern eigenständig den Weg von Lengerich zurück nach Freren finden. Außerdem mussten sie sich in Turnieren beweisen.

Die Jungen blieben für insgesamt neun Tage in Freren. Wir wünschen ihnen viel Glück und Erfolg und drücken die Daumen, dass sie ihr Ziel erreichen und demnächst in der Nationalmannschaft spielen!